
„Demokratie – die Macht, die vom Volke ausgeht. Willkommen, Majestät, ich bin der Narr!“

Eure Majestät befindet sich auf der Seite eines Liedermachers, der die Frechheit besitzt, seine Musik einzig für sich selbst zu schreiben und zu komponieren.
Es war nie seine Absicht, anderen mit seiner Musik zu imponieren; vielmehr dient sie der Selbsterkenntnis und Selbstbefriedigung.
Daher handelt es sich ausschließlich um Kopfhörer-Eigenproduktionen gemäß §1*.
Falls seine Texte Euch “bewegen” sollte, braucht Eure Majestät nicht beunruhigt zu sein. Denn eine nachhaltige Veränderung in Eurem zukünftigen Verhalten ist nicht zu erwarten. Ihr seid es nicht gewohnt, für etwas zu kämpfen was nicht dem treiben der Masse entspricht. Also wird für Euch alles so weitergehen wie bisher. Viel Spaß beim Reiben an meiner Kunst.
Singels zu Corona

Vergangene Alben

+ – 0 (2014)
Perlen vor die Säue | Afghanistan | Irgendjemand | Auf Wiedersehen | Verhaltenes Licht | Mit Eurem | Resümee | Demut | Flaschenpost | Rügen asozial | Immer mehr | Das Beste | Erinnerst Du Dich? | Aus Liebe nicht

SCHNULZEN (2013)
Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, wie schön meine ruhigen, unpolitischen Lieder seien. Lange habe ich mich dagegen gesträubt, eine CD aufzunehmen, die müde Seelen sanft in den Schlaf wiegt.
Doch nun ist der Moment gekommen: Wenn das Rebellieren zu anstrengend wird, bleibt nur noch das Träumen.

LEISTUNG, DIE LEIDEN SCHAFFT(2009)
In einer Leistungsgesellschaft zählt das Individuum vor allem als Steuerzahler und Konsument. Der ‚Wirtschaftsstandpunkt‘ steht über dem Lebensraum, und Gewinnen ersetzt das Genießen. Statt vernunftvollem Handeln dominieren emotionale Reaktionen – ein Spiegelbild unserer Zeit, in der das Menschliche oft hinter ökonomischen Zwängen zurücktritt.

ALEXANDERTECHNIK(2006)
Die Alexander-Technik ist eine (Körper-)Therapie, die den Schüler befähigen soll, seine eigenen Handlungen zu beobachten und zu analysieren, um dysfunktionale Gewohnheiten abzulegen.

DENKMAL NACH(1997)
TraumSchiene:
„… Vom Fernseher erzogen wie die schweigende Masse, Menschen ohne Zeit für Mitgefühl. Ich wollte werden wie sie, so lebte auch ich ohne Liebe in trister Monotonie …“

SO IST ES NUNMAL(1987)
Wer sich mit den Gegebenheiten abfindet, obwohl sie ihn im Innersten stören, ist bedauernswert. Wer die Zwänge nicht sieht, dem muss geholfen werden.
*§1:
Dem Narren ist es wichtig,
sich für die Produktion seiner Musik nicht zu prostituieren,
kein falsches Zeugnis abzulegen, um Gönnern zu gefallen,
oder unangenehme Tätigkeiten auszuführen,
mit denen er das Geld verdienen kann,
um die Musik zu produzieren,
mit der er gegen die Zwänge der besitzanhäufenden,
asozialen Machtmenschen protestiert,
die jedes Leben gewinnbringend benutzen und somit zerstören.
Der Narr


































