
Auf der Bühne sagte ich einst: ‚Demokratie bedeutet: die Macht, die vom Volke ausgeht. – Da lacht ihr nicht einmal mehr? – Willkommen, Majestäten, ich bin der Narr!‘“
Auch ich lebte einst ein majestätisches Leben. Ich aß, was andere für mich würzten und gewinnbringend (egal wie) produzierten. Betrachtete zur Schau gestellte Tiere im Zoo (welche meine Rasse fast ausgerottet hat) und folgte nur dem Ruf der Natur, um mich zu entleeren. Ich flog in Urlaubsorte, die durch meine Reisen bald vom ansteigenden Meeresspiegel verschwinden werden. Ich mied Politik und Diskurs und arbeitete, ohne zu leben. Aber ich hatte ein Problem: Ich mochte keinen Alkohol. Partys und Saufgelage konnten mich nicht befriedigen. Also musste ich etwas ändern, um mich aus diesen Kreisen zu lösen, und hörte gleichzeitig auf, mich willenlos lenken zu lassen.
Ich gab meinem Leben einen Schubs nach meiner Vorstellung und hielt daran fest. Ich lernte, wie wenig für mich lebenswichtig ist, und danach war ich wunschlos glücklich. Somit war ich schlagartig ANDERS und wurde in vielen Augen zu einem Narren. Oder war ich vorher ein Narr?

Mein Weg vom Narr zum Narr verarbeite ich in verschiedenen Bereichen und produziere meine Kunst mit Leidenschaft als:
Liedermacher, Mechatroniker, Filmemacher, Drehbuchautor, Kameramann, Cutter, Regisseur, Schauspieler, Webdesigner und 3D Artist.
Der Narr














